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| Traumzeit-Festival in Duisburg |
| Mittwoch, 25. Juni 2008 um 14:06 | |||
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Von klassischer indischer Musik bis hin zu englischer Folklore, von amerikanischen Jazz-Musikern bis zu einer Rock-Diva – beim zwölften Traumzeit-Festival vom 4. bis 6. Juli wird es im Landschaftspark Duisburg-Nord eine Reise durch bekannte und unbekannte Musikwelten geben. Highlights des internationalen Musikfestivals am Hochofen sind Stars wie Brad Mehldau, einer der bedeutendsten Jazzpianisten, John McLaughlin mit seiner neuen Band The 4th Dimension sowie Solomon Burke, der „King of Rock´n´Soul“. Rund zwanzig Bands werden Musik jenseits stilistischer Schubladen in und vor den Industriekulissen bieten. Höhepunkt am Auftaktstag ist der bedeutende Jazzpianist Brad Mehldau, der als Erneuerer des klassischen Jazz-Klaviertrios gilt. Mehldau integriert in sein Repertoire neben Eigenkompositionen und Jazz-Standards auch auf den ersten Blick jazzferne Klänge, wie von Radiohead, Nick Drake oder den Beatles. Das Engagement der Sparkasse Duisburg ermöglicht den Auftritt von John McLaughlin am zweiten Festivaltag. Er spielt mit seiner gefeierten Band „The 4th Dimension“ Kompositionen aus dem Album „Industrial Zen“ sowie neue Stücke. Highlight des dritten Spieltags ist Solomon Burke, präsentiert von der RWE Rhein-Ruhr AG. In den nächsten Tagen erscheint sein neuestes Album „Like A Fire“. Solomon Burke ist ein großartiger Live-Act, der in diesem Jahr die ganz großen Festivals wie das dänische Roskilde-Festival und das Glastonbury-Festival in England spielt. Burke dürfte der einzige Sänger sein, der von einer Predigt direkt zu einer ganz eigenen Art des Soul wechseln, die Elemente aus Gospel, Rhythm`n´Blues und Country vereint. Zu den weiteren Höhepunkten gehört die Auftragskomposition des Traumzeit-Festivals JAADU, eine Kooperation von Titi Robin und Faiz Ali Faiz. Titi Robins Musik ist stark von den Kulturen der Gypsies und des Orients geprägt. Für die Traumzeit wird eine gemeinsame Musik für ein Orchester komponiert, die insbesondere aus Chor, Handklatschen, Tabla, Perkussion, Akkordeon und Bass besteht. Die diesjährige Auftragskomposition ist eine Kooperation des Traumzeit-Festivals mit dem Festival Saint-Denis aus Paris. Das traditionelle Stummfilmprojekt widmet sich in diesem Jahr dem Regisseur Françoise Truffaut. Mit „The Woman Next Door“ überschrieb die herausragende italienische Pianistin Rita Marcotulli ihre Hommage á Truffaut. Marcotulli und ihr Ensemble begleiten verschiedene Filmsequenzen aus unterschiedlichen Schaffensperioden Truffauts, verbunden werden die Szenen durch eingeblendete philosophische Zwischenzitate. Insgesamt reicht die Bandbreite der Traumzeit 2008 von atemberaubenden Einspielungen des Turtle Island Quartet mit ihrem neuesten Programm „A Love Supreme“ – eine Hommage an John Coltrane, über Ghazal, eine persisch-indische Verbindung, bis hin zu mitreißenden Folkklängen der Band Bellowhead. Energiegeladene Musik aus Venezuela präsentieren Trabuco in einer unerwarteten Weise; Musik mit panafrikanischem Charakter bieten die drei Koryphäen der Black Music Toto/Bona/Lokua und voll wilder Spiellust begeistert das radio.string.quartet.vienna. Im neuen Progammblock „German Jazz Special“ bietet die „Traumzeit“ ein Forum für die deutsche Szene. Den Auftakt mit jazzorientierten Improvisationen macht das Ensemble NoTango & Strings. Große Risikofreude und komplexe Interaktionen stehen im Fokus von Jonas Burgwinel`s SOURCE DIRECT, ein Quartett aus Jazzmusikern der neuen Generation. Abgerundet wird die Traumzeit durch ein kostenloses Open Air Programm zwischen Songwriting, Tango und elektrischen Balkan Sounds. Weitere Infos: www.traumzeit-festival.de
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